Neuer Zimbelstern
  Der Zimbelstern
 
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Eine Neuheit...



Ein „normaler“ Zimbelstern besteht fast immer aus einem mechanischen Glockenspiel, das stets die gleiche Tonfolge spielt; Tempoänderungen sind von der Orgelbank aus kaum möglich, geschweige denn eine Veränderung der Lautstärke.

Für eine Variation der Tonfolge könnten eine oder mehrere Glocken „lahmgelegt“ werden, allerdings ergibt sich dann keine gleichmäßige Tonfolge mehr. Die „abgeschalteten“ Glocken hinterlassen ein „Loch“. Kein Organist würde seiner Gemeinde so etwas anbieten.

Bei unseren Planungen überlegten wir, ob so etwas nicht doch möglich sein könnte: Eine Auswahlmöglichkeit, die es erlaubt, beliebige Reihenfolgen zu immer neuen Tonfolgen (und ohne Zeitloch!) zusammenzusetzen, sodass z. B. die Folge der Glocken 1,3,6,7 genau so gleichmäßig läuft wie die Folge 1,2,3,4,5,6. – dann vielleicht noch eine Möglichkeit, die Ablaufgeschwindigkeit während des Spielens zu ändern, eventuell auch die Lautstärke...

So unglaublich es klingt: Alle diese Attribute vereint der Jerstedter Zimbelstern. Erbaut und erfunden hat ihn Dr. Hans-Otto Reuss; und zwar mit folgenden Spezifikationen:

Eigentlich sind es zwei Zimbelsterne.

Das Glockenspiel besteht aus 9 Glocken (bis auf 10 erweiterbar!). Wir wählten zwei Sätze aus (bestehend aus 6 und 3 Glocken), die jeweils besonders gut zu F-Dur und D-Dur passen, jedoch auch zu allen anderen Tonarten.
Beide Sätze sind bei Bedarf getrennt voneinander spielbar.

Weiterhin ist die Geschwindigkeit, mit der die Glocken erklingen, per Regler ganz leicht einstellbar und natürlich auch während des Spielens veränderbar. Auch die Lautstärke wird mit einem einfachen Regler gesteuert, sodass auch in einem spärlich besuchten Gottesdienst ein (leises!) Glockenspiel erklingen kann.


Die Aktivierung des Zimbelsterns findet nicht mehr durch einen Registerzug (o.ä.) statt, sondern durch ein kleines Schaltpult, das der Organist neben sich stehen hat.
Hiermit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die meisten Orgeln unter Denkmalschutz stehen und so ohne weiteres keine Eingriffe möglich sind. Das war auch bei der Engelhardt-Orgel in Jerstedt der Fall.

Das Schaltpult enthält die Steuerelektronik und ermöglicht es, alle gewünschten Einstellungen vor und während des Spielens vorzunehmen: Jede Glocke kann mit einem Schalter ein- und ausgeschaltet werden, die Reihe der vorgewählten Glocken ergibt die Klangfolge. Diese ist in Geschwindigkeit und Lautstärke durch zwei Regler stufenlos einstellbar. Zusätzlich ist es durch kleine Regler über den Glockenschaltern möglich, einzustellen, dass die Glocken entweder gleichmäßig erklingen oder ein historisches, durch Wind getriebenes Glockenspiel (das naturgemäß immer etwas „eiert“) simuliert werden kann.


In Jerstedt ist zusätzlich noch ein kleines Extra eingebaut worden. Der Drehstern (der von dem Glockenspiel völlig unabhängig ist) hängt über dem Altar und wird von einem Spot angestrahlt. Besonders bei Abendgottesdiensten ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten, da per Knopfdruck gleichzeitig die Glocken erklingen, der Stern sich zu drehen und der Spot zu leuchten beginnt.



Insgesamt bietet dieser Zimbelstern so viele Variationen, dass es möglich ist, über ein oder gar mehrere Kirchenjahre hinweg niemals dieselbe Zimbelsternmelodie zu hören.

Auch für kleinere Dorfkirchen ist dieser Zimbelstern interessant, da durch die vielen Möglichkeiten eine optimale Abstimmung auf die anwesende Gemeinde vollzogen werden kann (es muss ja nicht die größte Stern-Variante sein).


Wir bieten diesen neuartigen Zimbelstern nun zum Verkauf an. Der Prototyp steht in Jerstedt, erfüllt dort seinen Zweck seit dem 29. Juni 2008 und kann nach Absprache mit dem Organisten (Martin Reuss) besichtigt und Probe gespielt werden.

Der Zimbelstern wurde am 02.04.2009 unter der Nummer 20 2008 013 251.1 beim Patent- und Markenamt als Gebrauchsmuster eingetragen und ist somit geschützt.

Wer so etwas haben möchte.....:

Als Zimbelstern:
Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Glocken und den gewünschten Funktionen (siehe Preisliste!)

Als Lizenz:
bitte Kontakt aufnehmen:  horeuss@gmx.de


Dr. Hans-Otto Reuss / Martin Reuss

 

 
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